Freitag, 11. März 2011

muckelig warm

Heizungen sind eine wirklich tolle Erfindung. Nach nur einem Tag ist das ganze Haus muckelig warm. Die Dämmung funktioniert definitiv :-)
Und nicht nur die funktioniert! Heute ging die "Ostereiersuche" weiter und eigentlich war sogar Ostern, Weihnachten und Geburtstag in einem.

Das erste "Geschenk": Das Haustürblatt ist
eingebaut und mit ihr der richtige Griff. Seit der Feinspezi warte ich auf den Tag, an dem sie endlich eingebaut wird. An manchen Stellen konnte ich meinen Sparfuchsehemann nämlich dazu überreden, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und bei dieser Tür hat es sich defintiv gelohnt!
Da es schon dunkel war, als wir (natürlich nach einem Baumarktbesuch) beim Haus ankamen, habe ich erstmal kurz Muffensauen gekriegt: Ob unser Bauschlüssel noch passt? Er passte und so konnten wir in aller Ruhe unsere Einkäufe in Haus schleppen und die Fortschritte des Tages begutachen.



Überall haben die Handwerker kleine Geschenke hinterlassen: Die Treppenaußenseite ist nun lackiert, der erste richtige Fenstergriff ist montiert, der Staub ist weg (Tausend Dank!), meine provisorische Treppe aus Europalette und Restbalken hat eine Trifffläche aus Pressholz bekommen, die Fenster sind eingestellt und fallen nun nicht mehr zu, die Innentüren sind komplett fertig, die beiden Außenwasserhähne sind verkleidet und und und.


Viel besser als die runden Griffe!

Im Obergeschoss haben die Fliesenleger von EBH gezeigt, was sie können. Bei dem Anblick habe ich es innerlich doch etwas bereut, dass wir das Untergeschoss nicht auch von EBH fliesen lassen.
Da frisch verfugt und silikoniert war, konnten wir noch nicht ins Bad. Morgen lassen wir alles noch trocknen und am Sonntag gbits dann Fotos von innen.


Ab morgen müssen auch wir ran: Da die Elektrik noch nicht fertig ist, ziehen wir das Laminatverlegen vor und legen im Schlaf- und Kinderzimmer schon mal den Boden. Gut abgedeckt sollte er die nächsten Wochen unbeschadet überleben. Außerdem haben wir Termine mit Gartenplanern gemacht, die uns hinsichtlich der Zuwegung und Einfahrt beraten werden - irgendwie müssen wir halbwegs trockenen Fußes ins Haus kommen und eine Abstellmöglichkeit für unsere Autos herstellen, denn auf der Spielstraße darf man ja eigentlich nicht parken.

Donnerstag, 10. März 2011

Ostereiersuche im Neubau

In dieser Woche gleichen die täglichen Besuche auf der Baustelle einer Ostereiersuche. Egal wo man hinschaut, sehen wir Neuerungen und Fortschritte. Die großen "Eier" sieht man natürlich sofort, die kleineren Überraschungseier fallen nach und nach auf.

Das größte Ei des Tages war heute unsere Heizung. Der Gaszähler ist montiert und unsere Heizung läuft: Bye bye, Kühlschrankatmosphäre - hallo Wohnklima! Für das Wohnklima haben wir ja noch ein zweites großes Ass im Ärmel: Die kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung. Deren Installation wurde heute auch ein gutes Stück vorangetrieben. In Betrieb wird sie aber erst genommen, nachdem der gröbste Staub aus dem Haus ist. Gibt es eigentlich Statistiken darüber, wie viele Bauherren nach der Bauphase unter einer Staublunge leiden? Und ich fürchte, dass das Ende des Staubs noch lange nicht in Sicht ist... ein Königreich für einen Industriestaubsauger :-) Zum Glück hat sich mein privates Putzkommitee (sprich Mutter) bereits zur Unterstützung angemeldet. Ich fürchte Mama, du wirst eine Woche lang nichts anderes machen als putzen :-)

Die Belüftugnsanlage


Die nächste Überraschung wartete im Badezimmer auf uns: Der Boden ist gefliest!
Die Fliesen sehen noch sehr hell aus, weil (wer hätte es anders erwartet) Staub und Fliesendingensreste drauf sind... irgendwie freue ich mich schon darauf, die das erste mal zu putzen. Nicht dass mich  ab morgen alle auf der Baustelle "Putzteufelchen" nennen, aber beim ersten Mal macht selbst Putzen Spaß :-)


Die Innentüren haben heute ihre Türklinken bekommen.
Hat ein bisschen was von Arztpraxis-Charme, in Kombination mit dem dunklen Laminat sieht es aber bestimmt edel aus.



Unser Treppengeländer wurde komplettiert.


Die Außentür wartet auf ihren Einbau. Das ist die Innenseite. Der schicke Edelstahlrahmen ist auf der Außenseite.


Außerdem wurde der Wasseranschluss + Gartenwasserhahn in der Küche fertiggestellt, unser Container mit Abfall befüllt (morgen wird er zum zweiten Mal abgeholt, danach bekommen wir einen etwas kleineren, mit 18 bis 20 m3 Bauschutt sollte man auf jeden Fall rechnen, bei größeren Häuser sogar noch mehr).

In den Bädern wurden die Acrylfugen fertiggestellt, das Warenlager im Erdgeschoss hat sich merklich gelichtet (die neue Treppe war ein Segen für das Hochtragen der Lamiatpackungen) und auch das fehlende Fensterbrett im Gäste-WC wurde eingebaut. So viele Ostereier auf einmal :-)




Mittwoch, 9. März 2011

Das Wort des Tages: Wohnfeeling

Frage: Was passiert, wenn 5 Transporter vor Familie Feges Stadtvilla parken?

Richtig, auf der Baustelle geht es richtig rund!

Seit der Fertigstellung des Rohbaus (die ja auch erst etwas mehr als 3 Wochen zurückliegt) hatten wir das Gefühl, die Baufortschritte werden kleiner und gemächlicher, aber der heutige Tag hat uns eines Besseren belehrt.
Fangen wir doch von oben am Haus an:
Auf dem Dach wurde unser Schneefang montiert. Wir sind mit einem Dachdecker befreundet und da ist es Ehrensache, dass man die Regenrinnen hegt und pflegt, Dachsteine klammern lässt und sich selbstverständlich auch Gedanken über etwaige Schneemassen macht. Vor drei Jahren hätte ich jedem, der sagt, dass es in Berlin mehr als 5cm schneit einen Vogel gezeigt, aber die letzten beiden Jahre haben eindeutig bewiesen, dass es durchaus auch mal 40cm Schnee geben kann.
Für alle zukünftigen EBH-Hausbauer sei an dieser Stelle gesagt: Wenn ihr Solarzellen auf dem Dach montieren wollt, überlegt euch die Montage eines Schneefangs möglichst früh, denn auch bei den Dachpfannen geht EBH auf  "Nummer sicher". Sie werden im Bereich der Solaranlage nicht nur geklammert, sondern auch verschraubt, und zwar so fest, dass man sie nur noch dann runterkriegt, wenn die gesamte Solaranlage demontiert wird. Kyrill und Co können kommen, aber wir haben nun ausgerechnet über dem Hauseingang keinen Schneefang. Zum Glück wird da noch unser Glasvordach montiert.



Apropos Glasvordach! Erinnert ihr euch noch an die erste Lieferung? Chris bekam irgendwann im Januar einen Anruf vom Lieferanten: "Wir wollen hier ein Glasvordach liefern!" "Das ist aber schön für Sie, ich habe noch nicht einmal ein Haus!". Damals haben wir vereinbart, dass das gute Stück auf Abruf beim Hersteller gelagert wird. Tjaaaaaaa, keine Ahnung wer das Glasdach gerufen hat, wir auf jeden Fall nicht, aber trotzdem standen die Lieferanten heute wieder mit dem Ding vor der Tür. Wer meinen Mann kennt, weiß, dass es viel braucht, um ihn fuchsig werden zu lassen, aber heute war es mal wieder so weit :-)

Da ich es vor Neugier nicht mehr aushalten konnte, bin ich heute zwischen Schule (wann schreibt man ä, wann e) und Uni zur Baustelle gefahren - und zwar im kurzen Rock. Ich Dödel hab die heutigen warmen Temperaturen nämlich dazu genutzt, den Frühling einzuläuten, sodass sich die Handwerker über kurze Röcke auf Leitern freuen konnten. Sie haben aber alle gentlemanlike zur Seite geschaut :-) Im Obergeschoss hat das Gefühl "Wow, das ist ja schon richtig wohnlich" Einzug gehalten. Die Türzargen wurden montiert und im Bad wurde der Bereich hinter/über der Badewanne sowie der Fliesenspiegel hinter dem Waschbeken gefliest. Demnächst werde ich wohl immer eine halbe Stunde früher aufstehen müssen, damit ich meinen morgendlichen Aufenthalt im Bad etwas verlängern kann, es sieht nämlich richtig gut aus (zumindest für unseren Geschmack).

Die Waschbeckenwand


Die Badwannenecke


geflieste Fensterbank mit Edelstahlschiene


Unsere Dusche mit 90x30 Fliesen


Die Badezimmertür


Der entscheidende Fortschritt hat sich allerdings zwischen den Geschossen eingestellt: Seit heute sind die Kletterpartien vorbei, wir haben eine Treppe! 5 starke Männer hat es gebraucht, das gute Stück einzuhaken. Es war aber eine schnelle "Geburt" nach nicht mal 15 Minuten war die Treppe in ihrer Grundform zu erkennen und provisorisch begehbar.




Eine Wangenseite muss noch nachträglich lackiert werden. Die Treppenbauer haben unser Lichtband vergessen, durch das man auch die Wangenseite sieht, die eigentlich an die Wand geschraubt wird.


Als wir abends nochmal im Haus waren, konnten wir die Treppe samt Handlauf und Edelstahlstäben bestaunen. Gut geschützt mit Holz- und Schaumstoffauflagen wird die Treppe uns jetzt viele Wege erleichtert und bringt zudem richtig Wohngefühl ins Haus :-)


Im Erdgeschoss hat sich unser Materialgroßhandel etwas gelichtet. Mit jeder eingebauter Tür kam ein Riesenkarton weg. Wohngefeeling herrscht hier bisher nur bedingt, aber es ist beruhigend zu sehen, dass nicht nur wir einen Raum in Nullkommanichts ins Chaos stürzen können.

Materiallager Sanitär, Laminat, Trittschall & Co


Materiallager Teil 2


Der große Karton links neben dem großen Fenster ist übrigens das Innenblatt unserer Eingangstür. Wenn die erstmal drin ist!
Etwas irritiert waren wir allerdings von dem 60cm Stoßgriff, der unmittelbar in der Nähe des Türgriffs lag. Wir hatten doch einen 120er bestellt? Zum Glück scheint jeder EBH-Handwerker den Baublog zu lesen, sodass das hiermit auch geklärt wäre :-)

Der HWR füllt sich langsam aber sicher. Morgen soll der Gaszähler installiert werden und dann wirds warm!



Unsere Lüftungsanlage könnte auch als moderne Kunst durchgehen, oder?
Titel des Kunstwerks: Halbes Kreuz unter Dreierschlauch


Im Laufe des Nachmittags haben die Fliesenleger die Wandfliesen verfugt. Morgen wird bestimmt der Boden  im Bad gemacht.
Wir müssen uns nun dringend um die Einfahrt kümmern, den Schornsteinfeger bestellen, Tonnen von Material ins OG schleppen und und und... aber Spaß machts irgendwie trotzdem und mit jedem Schritt kommt mehr Wohnfeeling :-)

Dienstag, 8. März 2011

Großlieferung - Teil 2 - Oder Hilfe, wo ist der Platz?

Wenn mein Mann mir abrät, abends nochmal auf der Baustelle vorbeizufahren oder morgens ganz früh, hat das seinen Grund. Eigentlich kann ich mein Ordnungs- und Aufräumbedürfnis ziemlich erfolgreich unterdrücken (was man am Zustand unserer Wohnng sieht), aber nachdem heute alle Fußbodenbeläge geliefert wurden, und drei (zeitweise sogar vier!) Gewerke gleichzeitig im Haus tätig waren, würde ich angesichts der Unmengen an Material, Kisten, Kästen, Kartons, Schachteln, Pakete, Paletten und Verpackungen vermutlich die Krise kriegen. Dabei habe ich gestern extra noch eine provisorische Eingangstreppe aus einer Palette und Restlatten gezimmert und sogar den Weg zum Dixi-Klo mit Brettern ausgelegt, damit nicht so viel Dreck ins Haus kommt. Half aber nichts, da die Spedition, die die Fliesen geliefert hat, die Palette klugerweise direkt auf besagten Weg zum Dixi-Klo abgestellt hat. Bis Chris das alles ins Haus gewuchtet hatte, war der Plan "Keine Macht dem Lehm!" kläglich gescheitert.
Unser gesamtes Erdgeschoss ist also vollgestellt. Sogar der Handtuchheizkörper kam heute direkt vom Hersteller. Glücklicherweise wird alles schnell verbaut (zumindest der Teil, der nicht aufgrund unserer Bestellungen im Haus liegt.): Morgen wird unser Schneefang montiert (seit den letzten beiden Wintern liegt der Großraum Berlin ja bekanntlich im "Viel-Schnee-Gebiet"), die Treppe wir eingebaut, die Heizung wird fertig installiert, die Fliesenleger fliesen und und und. Es geht in Riesenschritten voran. Jetzt muss nur noch der Außenputz dran, damit das Gerüst weg und unser Abwasseranschluss gelegt werden kann. Wenigstens mein Vorhaben "Keine Macht dem Dixi-Klo" muss doch klappen! Bisher bin immer noch ich die klare Siegerin!

Montag, 7. März 2011

Großlieferung - Teil 1


Eine neue Woche, neue Aufgaben, neue Fortschritte!
Heute kam nicht nur die erste große Teillieferung unserer Bäderbestellung, sondern unser Haus wurde darüber hinaus von 3 EBH-Handwerkern bevölkert: Fliesenleger und Heizungsinstallateure haben wie versprochen begonnen, unsere Stadtvilla weiter auszubauen. Die Handwerkerdichte wird im Laufe der Woche noch weiter steigen: Die Tischler kommen! Und mit den Tischlern kommen unsere Treppe und die Innentüren. Eigentlich hatten wir uns ja zum Ziel gesetzt, vor dem Einbau der Innentüren mit dem Verlegen des Laminats fertig zu sein, damit die Türzargen einfach auf den Boden aufgesetzt werden. Auf die umgedrehte Lösung sind wir bisher gar nicht gekommen: Wir sagen einfach, wie viel Platz wir für unsere Fußbodenbeläge benötigen und die Zargen werden entsprechend hoch eingebaut. Das Laminat wird dann  bündig druntergeschoben. So einfach ist das :-) Der Einbau der Treppe hat natürlich noch einen weiteren nicht zu unterschätzenden Vorteil: Wir müssen die Laminatpakete nicht über die Leiter nach oben tragen. Wie sagte Hanibal Smith so schön: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert :-)
Die Fliesenleger machten sich auch sofort ans Werk und haben unseren Badboden abgedichtet. Morgen wird mit dem Fliesen begonnen, die Bade- und Duschwanne kommt allerdings erst nächste Woche. EBH geht hinsichtlich der Einfliesung der Badwanne auf Nummer sicher und fliest unter den Objekten ebenfalls. Ende der Woche haben wir also unseren ersten vollständig gefliesten Boden!


Und jetzt zum Höhepunkt des Tages: Die Anlieferung der Sanitärbestellung! Und was soll ich sagen... die Armaturen sind noch schöner als es die Bilder im Internet versprechen! Ich hatte leider nur mein Handy zum Fotografieren dabei, deshalb gibt es von den Steinbach-Armaturen erst morgen oder übermorgen richtige Fotos. Vorerst müsst ihr euch mit einem Handy-Bild unserer Gäste-Waschtischarmatur samt Gästewaschtisch begnügen. Ich sollte vielleicht eher Waschtischchen sagen :-) Zum Händwaschen reicht es und schön siehts auch aus. Haare waschen unterm Wasserhahn geht aber nur für Barbie-Puppen...

Die Kludi-Armatur ist schlicht, eckig und war günstig :-)

Morgen feiert die Frau des Hauses Fasching (Hellauu!) - ich verkleide mich natürlich als Bauarbeiterin - und der Herr des Hauses hat einen Tag Baustellen"urlaub". Zur Feier des Tages probiert Chris das Sprühsystem aus - mal gucken, ob er verkleidet als lebender Farbeimer nach Hause kommt :-)

Sonntag, 6. März 2011

Farbe im Gesicht

Die Sonne strahlt vom Himmel, der Frühling liegt in der Luft, da bekommt man ja richtig Farbe ins Gesicht! In unserem Fall ist es nur leider kein zartes Braun, sondern Tiefengrund-Weiß. Unser erstes Malerwochenende!
Am Freitag wurde im gesamten Untergeschoss der Bodenausgleich fertiggestellt, er trocknet jetzt fleißig vor sich hin. Da unsere Heizung immer noch nur provisorisch über einen elektrischen Durchlauferhitzer läuft, müssen die richtigen Malerarbeiten wie tapezieren und streichen noch 2 Wochen warten, aber grundieren kann man ja schon. Also begann unser Samstag mit einem Rieseneinkauf im Baumarkt - mal wieder. Der Einkauf war im wahrsten Sinne des Wortes riesig, denn ich konnte über den beladenen Einkaufswagen nicht mehr drübergucken. Jaja, ich weiß, ich bin nicht gerade die Größte, aber zwei sehr erfahrene Heimwerker (zumindest sahen sie so aus), die meiner Blindfahrt durch die Baumarktgänge ausweichen mussten, sagten nur: "Oha, das sieht nach Arbeit aus!". Auf der einen Seite ist es schön, endlich was zu tun zu haben, am Haus werkeln zu können und alles so zu machen, wie man es haben möchte. Auf der anderen Seite sehen 36 Rollen Vließtapete und unzählige Rollen Malervließ irgendwie einschüchternd aus... 

Als erstes stand das Bad auf dem Programm, denn das soll ja in den nächsten Tagen schon gefliest werden und da bietet es sich natürlich an, möglichst viel Kleksarbeit vorher zu erledigen. Also wurden Decken und z.T. auch die Wände mit weißem Tiefengrund grundiert. Weißer Tiefengrund hat den unglaublichen Vorteil, dass man etwas von der mühseligen Streicharbeit sieht :-) Da man mit unserem Sprühsystem keinen Tiefengrund sprühen kann, haben wir uns im Baumarkt einen total praktischen Pump-Verlängerungs-Stab für die Farbrollen gekauft. Hört sich ja super an, nicht wahr? Man muss nicht mehr so oft in den Farbeimer tunken, drückt einfach auf einen Knopf und hat schwups wieder Farbe auf der Rolle. Soweit zur Theorie - in der Praxi flog das Ding schon nach kurzer Zeit in die Ecke. Ne einfache Stabverlängerung ist und bleibt die beste, aber leider kraftzehrendste Lösung.


Auf diesem Foto sind die Ecken noch nicht grundiert, deshalb sieht man den Vorher-Nachher-Effekt noch sehr gut.



Das Ergebnis des Wochenendes kann sich sehen lassen:
Alle Decken im OG sind weiß grundiert (bis auf das Treppenauge), die Badwände, an die Malervließ kommt, sind grundiert, der Dachboden ist gefegt, die Straße auch mal wieder und im gesamten Obergeschoss stapeln sich Malerutensilien.
Morgen wird ein Großteil unserer Sanitärobjekte und Armaturen angeliefert. Nur der Badheizkörper und das Brausenthermostat waren nicht auf Lager und kommen deshalb später. Außerdem machen sich die Fliesenleger und Heizungsmonteure an die Arbeit.
Am Dienstag kann sich Chris das Fitnessstudio sparen, denn alle Fußbodenbeläge werden geliefert: Fliesen, Zwetschgenlamiat und Pappellaminat, samt Trittschalldämmung und Leisten. Noch mehr Material, das ins OG befördert werden will und vor allem verarbeitet werden will - Jipiiiii!

Mittwoch, 2. März 2011

Glatt wie ein Babypopo

Nicht nur das Wetter ist momentan herrlich, auch der Blick in unser zukünftiges Wohn-Esszimmer wird immer schöner. Beim alltäglichen Lüftungsbesuch im Haus konnte ich heute nicht nur eine Harz-Schicht bestaunen, sondern einen glatten Fußboden. Glatt wie ein Babypopo! Der Rest des Untergeschosses ist natürlich entsprechend zugerümpelt, aber  morgen steht auch ihm die Schönheitsoperation "Fußbodenausgleich" bevor.


Im Haus herrscht dank Sonnenschein und vor allem durch unsere provisorische Fußbodenheizung kein Kühlraumklima mehr. In der nächster Woche muss/kann/darf/soll die gute Elektroheizug aber ihren Dienst quittieren (das können/müssen/sollen/dürfen also nicht nur Verteidigungsminister...).


Bei Nachbars auf dem dem Eckgrundstück tat sich heute auch was: Ein Bodengutachten. Tja, hätten die mal unseren Baublog gelesen, dann wüssten sie, dass wir schon ein Bodengutachten für dieses Grundstück haben :-) Jetzt bibbern wir ein bisschen, dass das Haus nicht allzu hoch wird (nicht so ne rieeeeeeeesige Stadtvilla!), damit wir möglichst wenig oder keinen Sonnenverlust haben.


Unser schöner Flur!



Aus dieser Perspektive habe ich bisher glaube ich noch kein Foto gemacht: Vom Bad aus in den Flur und ins Gäste-/Kinderzimmer fotografiert.


Könnt ihr euch noch an die Sendung mit der Maus erinnern? Am Anfang wird das Programm immer auf einer fremden Sprache wiederholt.... und das liebe Kinder ist Bauisch:





Ich sehe unsere Ururururenkel schon förmlich vor mir, wie sie stirnrunzelnd vor den Hinterlassenschaften ihrer Urururureltern stehen und rätseln, was man ihnen damit sagen wollte :-)